Große Enttäuschung – 1.254 € für 2 Nächte. Wir waren vom 3.–5.10. in Suite 122 im Seeflügel, mein Geburtstag war am 4.10. Die Suite war schön, der Rest entsprach für uns weder Preis noch Anspruch. Wir sind weltweit gereist und kennen viele Wellnesshotels – hier war die Summe das Problem. Anreise gegen 13 Uhr: Ein Mitarbeiter sagte, das Zimmer sei nicht fertig, wir sollten warten. Keine Info zu Wellness/Early Check-in. Ein anderer erklärte kurz darauf: Early Check-in 36 € p.P., ca. 15 Min. später möglich. Diese widersprüchliche Kommunikation zog sich durch den Aufenthalt. Beim Rundgang wurden Restaurants erklärt, die während unseres Aufenthalts geschlossen waren. Den Fitnessraum zeigte man nicht. Am letzten Tag mussten wir ihn suchen: abgeschlossen. Eine Reinigungskraft musste jemanden fragen, damit geöffnet wurde. Drinnen war es extrem kalt. In einem gezeigten Restaurant sahen wir Wasserflecken auf schwarzen Tellern. Das 3-Gänge-Menü in der Weberstube dauerte Stunden. Drei Servicekräfte kamen ständig an den Tisch; Besteck wurde gebracht, entfernt und wieder gebracht. Wegen der Wartezeiten bekamen wir wieder Hunger und bestellten zusätzlich ein Kalbsschnitzel für 38 €. Mein Geburtstag wurde dort schon am 3. statt 4.10. „gefeiert“: weiße Tischdecke, Kerze, zwei auf uns verwelkt wirkende Rosen. Danach entstand der Eindruck, mein Freund habe das falsche Datum angegeben – obwohl ich mein Geburtsdatum beim Check-in selbst angegeben hatte. Fehler passieren, aber dann sollte man sie eingestehen. Am Morgen meines Geburtstags: Im als exklusiv beworbenen Seeflügel waren alle Saunen kalt, Infrarotsauna ohne Funktion, Flying Pool wirkte auf uns schmutzig. Erst nach unserem Anruf erfuhren wir: Saunen erst ab 14 Uhr. Für uns war das bei Buchung/auf den gesehenen Webseiten nicht erkennbar. Gegen 10 Uhr war auch das Kaminfeuer im Hauptbereich aus. Größte Enttäuschung: Gastronomie. In der Kirschlaube (auch Frühstück) kostete Chili con Carne 18 € und war innen kalt. Rührei/Omelette mussten beim Frühstück extra bestellt/bezahlt werden. Gegen 13 Uhr gab es 2 Tagesgerichte und Suppe; eines war schon aus. Drei Mitarbeiter diskutierten hörbar über Ersatz, u.a. Kichererbsen. Kuchen wirkten auf uns eher wie TK-/Restware. Schnitzel + Chili: weitere 56 €. Wir fanden schließlich kein passendes Essen und hatten solchen Hunger, dass wir sogar unsere Massage verschoben (Stornierung nur zum vollen Preis), um auswärts essen zu fahren. Bei 1.254 € kaum nachvollziehbar. Auch der Umgang mit Daten irritierte: Ein Mitarbeiter zeigte in der Lobby einen Zettel mit dem sichtbaren Namen eines fremden Gastes und fragte mehrere Gäste danach. Wir nennen ihn hier bewusst nur „Marco Gr…“. Zusätzlich wurden öffentlich am Tablet Namen/Geburtsdaten abgefragt. Ob dies rechtlich zulässig ist, beurteilen wir nicht – diskret empfanden wir es nicht. Auch das Personalbild passte teilweise nicht zur Preisklasse: „Hochwasserhosen“; eine Mitarbeiterin beim Abräumen hielten wir wegen bauchfreiem Top/Rock zunächst für einen Gast. Keine Kritik an den Mitarbeitern – ein Haus dieser Kategorie sollte passende Dienstkleidung stellen. Im oberen Barbereich war die Verständigung mit einzelnen Mitarbeitern wegen sehr geringer Deutschkenntnisse schwierig. Herkunft ist irrelevant, funktionierende Kommunikation nicht. Das Haus ist riesig und verwinkelt; wir verliefen uns mehrfach. Selbst ein Netflix-Login am TV fehlte. Vielleicht sollte man sich in der Chefetage fragen, ob übergroße Porträts der Eigentümer/Verantwortlichen wichtiger sind als Investitionen in Personal, Ausbildung, Kleidung, Kommunikation, Gastronomie und funktionierende Abläufe. Wir kennen deutlich stimmigere Wellnesshotels, z.B. Werdenfelserei und Das Rübezahl. Für 1.254 € plus Extras erwarten wir 2026 deutlich mehr. Eine schöne Suite allein macht kein gutes Wellnesshotel. Aus unserem Geburtstags-Wellnesswochenende wurde ein organisatorisches Abenteuer. Wir würden nicht wiederkommen.
Liebe Frau Ackermann, vielen Dank für Ihre Rezension. Leider war es uns nicht möglich, Sie heute telefonisch zu erreichen. Dies haben wir mehrfach erfolglos versucht, weshalb wir uns zwischenzeitlich schriftlich bei Ihnen gemeldet haben. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie sich entsprechend mit uns in Verbindung setzen würden. Herzlichen Dank dafür bereits im Voraus. Mit den besten Grüßen aus der Oberlausitz, Ihre Familie Schumann















