Seit fünf Jahren verbringen wir unseren Urlaub im Hotel Hohenwart und haben die familiäre Atmosphäre, die herzliche Führung sowie die langjährigen Mitarbeitenden stets sehr geschätzt. Auch in diesem Jahr waren wir gemeinsam mit einer befreundeten Familie wieder zu Gast. Leider waren wir während unseres Aufenthalts in der ersten Juniwoche erstmals nicht vollständig zufrieden. Trotz zweimaliger Vorabinformation über die Hausstaubmilbenallergie unserer Tochter wurde uns beim Check-in zunächst ein Zimmer mit Teppichboden zugewiesen. Erst nach längerer Diskussion konnte ein geeignetes Zimmer organisiert werden. Besonders enttäuschend war dabei der Tonfall, mit dem unser Anliegen kommentiert wurde. Auch die Platzierung beim Abendessen sorgte für Unverständnis. Wir wurden in einen kleinen Saal ohne Fenster und gleich beim Buffet Eingang gesetzt. Mehrere Nachfragen nach einer Alternative blieben ohne konkrete Rückmeldung, obwohl zwischenzeitlich Hoffnung auf eine Lösung gemacht wurde. Die in Aussicht gestellte Lösung wurde jedoch nicht umgesetzt. Besonders enttäuschend war, dass der zuständige Serviceleiter uns nicht nur darüber informierte, dass ein Tischwechsel nicht möglich sei, sondern uns in den darauffolgenden Tag beim Abendessen weder begrüsste noch auf unser Anliegen einging. Wir hatten vielmehr den Eindruck, bewusst ignoriert zu werden, was wir als langjährige Gäste als sehr befremdlich und enttäuschend empfanden. Gleichzeitig erhielt eine andere Familie einen deutlich attraktiveren Tisch. Am vorletzten Abend mussten wir unseren Tisch zudem vorzeitig räumen, da der Platz für eine Musikgesellschaft benötigt wurde. Insgesamt empfanden wir den Service in diesem Jahr als deutlich schwächer als in den vergangenen Jahren. Lange Wartezeiten, mangelnde Aufmerksamkeit und teilweise wenig freundliche Kommunikation entsprachen nicht dem Niveau, das wir bisher von Ihrem Haus gewohnt waren. Unser Fazit: • Das Essen war wie gewohnt sehr gut. • Die Zimmer unterscheiden sich je nach Renovierungsstand deutlich. • Pool, Gartenanlage und Aussicht sind weiterhin traumhaft. • Service und Kommunikation haben gegenüber den Vorjahren leider spürbar nachgelassen. In dieser Preiskategorie erwarten wir eine konstante Servicequalität, professionelle Kommunikation und eine konsequente Kundenorientierung. Abschliessend möchte ich erwähnen, dass wir dieses Feedback bereits beim Check-out persönlich deponiert haben. Dabei haben wir klar zum Ausdruck gebracht, dass uns insbesondere der Umgang mit unseren Anliegen sowie die Kommunikation rund um die Tischsituation beim Abendessen sehr enttäuscht haben. Die Leitung der Rezeption hat unsere Rückmeldung zwar aufgenommen und uns mitgeteilt, dass sie dies intern weitergeben werde, gleichzeitig aber erklärt, dass die Rezeption in dieser Angelegenheit selbst nichts ausrichten könne. Mittlerweile sind mehr als zweieinhalb Monate vergangen. Dass mich die Vorkommnisse noch immer beschäftigen und ärgern, hat mich letztlich dazu veranlasst, diese Bewertung zu schreiben. Besonders enttäuschend finde ich, dass sich trotz unserer Reklamation bis heute niemand aus der Hotelleitung bei uns gemeldet hat. Gerade als langjährige Stammgäste hätten wir zumindest eine persönliche Rückmeldung oder ein Gespräch erwartet.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für diese ausführliche Rückmeldung genommen haben. Es freut uns, dass Sie uns bereits seit fünf Jahren besuchen und besonders unsere familiäre Atmosphäre und die herzliche Führung schätzen, genau das liegt uns im Hohenwart besonders am Herzen. Umso mehr bedauern wir, dass Sie dies bei Ihrem letzten Aufenthalt nicht wie gewohnt erlebt haben. Bei der Zimmerreservierung haben wir leider versäumt, Ihren Hinweis auf den gewünschten Holzboden in unser Buchungssystem zu übertragen. Dafür und insbesondere für den Tonfall bei der anschließenden Klärung möchten wir uns aufrichtig entschuldigen. Zum Glück konnten wir Ihnen noch eine passende Junior Suite mit Holzboden zur Verfügung stellen. Für das Abendessen war für Ihre Familie und Ihre Freunde ein großer Tisch in unserer traditionellen Urbanstube vorgesehen. Ihren Wunsch nach einem Wechsel wurde vom Serviceleiter umgehend weitergeleitet, aufgrund der wenigen Abreisen rund um Fronleichnam konnten wir während Ihres viertägigen Aufenthalts jedoch leider keinen anderen geeigneten Tisch für acht Personen anbieten. Dass Sie sich dabei vom zuständigen Mitarbeiter ignoriert fühlten, entspricht keinesfalls unserem Verständnis von Gastfreundschaft. Am vorletzten Abend baten wir Sie tatsächlich, den Tisch gegen am späten Abend für die Musikkapelle Schenna freizugeben, die wir traditionell nach ihrem Platzkonzert zum Abendessen einladen. Wir hatten die spätere Belegung des Tisches im Vorfeld mit Ihnen abgestimmt und waren daher davon ausgegangen, dass diese Lösung für Sie in Ordnung sei. Umso mehr bedauern wir, dass dennoch der Eindruck entstand, Sie hätten Ihren Abend vorzeitig beenden müssen. Dass Sie den Service insgesamt als weniger aufmerksam und die Wartezeiten als länger empfunden haben, nehmen wir sehr ernst. Gleichzeitig freut es uns, dass unsere Küche Sie erneut überzeugen konnte und Sie Pool, Garten und Aussicht weiterhin genießen konnten. Ihre Anmerkung zum Renovierungsstand unserer Zimmer hat uns tatsächlich etwas überrascht, da die von Ihnen gebuchte Junior Suite erst im vergangenen Winter vollständig renoviert wurde. Selbstverständlich wurde Ihre beim Check-out geäußerte Rückmeldung, insbesondere zur Tischsituation, intern weitergegeben. Auch Ihren Tischwunsch haben wir für einen möglichen zukünftigen Aufenthalt in Ihrer Gästekartei vermerkt, damit wir diesen bereits vor Ihrer Anreise bestmöglich berücksichtigen können. Ganz offen und ehrlich haben wir nicht erkannt, dass Sie die Erlebnisse noch über Monate hinweg beschäftigen würden. Andernfalls hätten wir selbstverständlich den Kontakt mit Ihnen gesucht. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bei einem erneuten Aufenthalt die Gelegenheit geben, Sie wieder von der gewohnten Herzlichkeit und Aufmerksamkeit im Hohenwart zu überzeugen. Gerade nach vielen gemeinsamen Urlauben möchten wir nicht, dass dieser enttäuschende Eindruck der letzte bleibt. Herzliche Grüße Familie Mair und das Hohenwart-Team






























